Champagne Krug

Hinter Reims’ Kreide und dem höfischen Glanz der Champagne arbeitet Champagne Krug seit 1843 nach einem eigenen Gesetz: keine Hierarchie der Parzellen, nur Individualität. Aus jeder Lage wird „ein Wein“ – und erst später ein Chor. So entsteht ein Archiv der Jahre, aus dem die Grande Cuvée jenseits des Millésime komponiert wird.

Im Keller beginnt der Purismus im Detail: Vergärung in kleinen, alten Holzfässern, damit Textur entsteht, ohne Holzton; die Malolaktik wird nie provoziert, nur natürlich zugelassen. Danach ruhen die Weine auf der Hefe in kleinen Edelstahltanks, bis das Verkostungskomitee rund 400 Grundweine – darunter viele Reservejahre – prüft. Eine Edition wie die 173ème verbindet 150 Weine aus 13 Jahren; 31% Reserveweine tragen das Rückgrat, Pinot Noir/Chardonnay/Meunier stehen etwa bei 44/34/22. Das Ergebnis ist kein Stil, sondern eine Methode: Geduld als Handwerk, Assemblage als Architektur.

Champagne Krug

Hinter Reims’ Kreide und dem höfischen Glanz der Champagne arbeitet Champagne Krug seit 1843 nach einem eigenen Gesetz: keine Hierarchie der Parzellen, nur Individualität. Aus jeder Lage wird „ein Wein“ – und erst später ein Chor. So entsteht ein Archiv der Jahre, aus dem die Grande Cuvée jenseits des Millésime komponiert wird.

Im Keller beginnt der Purismus im Detail: Vergärung in kleinen, alten Holzfässern, damit Textur entsteht, ohne Holzton; die Malolaktik wird nie provoziert, nur natürlich zugelassen. Danach ruhen die Weine auf der Hefe in kleinen Edelstahltanks, bis das Verkostungskomitee rund 400 Grundweine – darunter viele Reservejahre – prüft. Eine Edition wie die 173ème verbindet 150 Weine aus 13 Jahren; 31% Reserveweine tragen das Rückgrat, Pinot Noir/Chardonnay/Meunier stehen etwa bei 44/34/22. Das Ergebnis ist kein Stil, sondern eine Methode: Geduld als Handwerk, Assemblage als Architektur.