Château Gruaud Larose

In Saint‑Julien, dort wo kiesige Croupes das Licht schnell erwärmen und zugleich perfekt drainieren, formt Château Gruaud‑Larose seit 1725 einen Stil, der gleichermaßen Disziplin und Grandeur kennt.

Als Deuxième Cru Classé von 1855 blieb das Gut über Epochen hinweg ein Fixpunkt; die Rebflächen gelten bis heute als historisch zusammenhängend. Parzellenarbeit, dichte Bepflanzung und ein hoher Anteil Cabernet Sauvignon geben dem Wein das Rückgrat, während Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot die Konturen schärfen. Handlese, strenge Selektion, temperaturgeführte Vergärung und ein präziser Ausbau im Barrique setzen auf Struktur statt Effekt.

Die Philosophie ist die eines „menschengemachten Crus“: Boden, Rebe und Team greifen wie Zahnräder ineinander, damit Saint‑Julien nicht zur Pose wird, sondern zur Handschrift. So entsteht ein Weinbild von Länge und Spannung – mit jener kühlen Noblesse, die große Médoc‑Weine zeitlos macht.

Château Gruaud Larose

In Saint‑Julien, dort wo kiesige Croupes das Licht schnell erwärmen und zugleich perfekt drainieren, formt Château Gruaud‑Larose seit 1725 einen Stil, der gleichermaßen Disziplin und Grandeur kennt.

Als Deuxième Cru Classé von 1855 blieb das Gut über Epochen hinweg ein Fixpunkt; die Rebflächen gelten bis heute als historisch zusammenhängend. Parzellenarbeit, dichte Bepflanzung und ein hoher Anteil Cabernet Sauvignon geben dem Wein das Rückgrat, während Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot die Konturen schärfen. Handlese, strenge Selektion, temperaturgeführte Vergärung und ein präziser Ausbau im Barrique setzen auf Struktur statt Effekt.

Die Philosophie ist die eines „menschengemachten Crus“: Boden, Rebe und Team greifen wie Zahnräder ineinander, damit Saint‑Julien nicht zur Pose wird, sondern zur Handschrift. So entsteht ein Weinbild von Länge und Spannung – mit jener kühlen Noblesse, die große Médoc‑Weine zeitlos macht.