Château Lafite Rothschild

Kaum ein Name klingt in Pauillac so sehr nach Ursprung wie Château Lafite Rothschild: Schon im 13. Jahrhundert als Weinort erwähnt, 1855 an die Spitze der Klassifikation gesetzt. Seit 1868 prägt die Familie Rothschild das Gut, das heute rund 112 Hektar auf tiefen Kieshügeln am nördlichen Médoc bewirtschaftet.

Der Weinberg gliedert sich in markante Zonen – die Hänge rund um das Château, das Carruades‑Plateau und sogar eine kleine Parzelle in Saint‑Estèphe – doch überall dominiert Cabernet Sauvignon, flankiert von Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Parzellenarbeit, penible Handlese und eine präzise Assemblage sind hier keine Pose, sondern Tradition.

Moderne setzte 1987 ein architektonisches Zeichen: Ein neuer, technisch durchdachter Keller machte die Arbeit noch exakter, ohne das Ziel zu verändern. Lafite steht für eine Stilistik der Seide und Spannung, für Noblesse ohne Lautstärke – ein Pauillac, der Terroir in Linie übersetzt, nicht in Effekte.

Château Lafite Rothschild

Kaum ein Name klingt in Pauillac so sehr nach Ursprung wie Château Lafite Rothschild: Schon im 13. Jahrhundert als Weinort erwähnt, 1855 an die Spitze der Klassifikation gesetzt. Seit 1868 prägt die Familie Rothschild das Gut, das heute rund 112 Hektar auf tiefen Kieshügeln am nördlichen Médoc bewirtschaftet.

Der Weinberg gliedert sich in markante Zonen – die Hänge rund um das Château, das Carruades‑Plateau und sogar eine kleine Parzelle in Saint‑Estèphe – doch überall dominiert Cabernet Sauvignon, flankiert von Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Parzellenarbeit, penible Handlese und eine präzise Assemblage sind hier keine Pose, sondern Tradition.

Moderne setzte 1987 ein architektonisches Zeichen: Ein neuer, technisch durchdachter Keller machte die Arbeit noch exakter, ohne das Ziel zu verändern. Lafite steht für eine Stilistik der Seide und Spannung, für Noblesse ohne Lautstärke – ein Pauillac, der Terroir in Linie übersetzt, nicht in Effekte.