François Lurton-Escapade Vagabondes

Im Südwesten Frankreichs steht François Lurton-Escapade Vagabondes für die neugierige Seite einer Bordelaiser Winzerfamilie, die seit 1897 mit Wein verbunden ist. François, Sohn von André Lurton und Vertreter der fünften Generation, gründete 1988 mit Jacques seine eigene Maison und machte daraus ein Terrain für freie, präzise Herkunftssuche.

Die Spur führt in die Gascogne, in den Gers, wo atlantische Frische, Pyrenäennähe und kalkig-lehmige Böden ein anderes Licht auf französischen Sauvignon Blanc werfen. Nebel, lokal als „fumées blanches“ gedacht, ziehen morgens über die Rebzeilen; daraus entstand 1997 ein Projekt, das nicht auf Appellationspathos, sondern auf Parzellengefühl, Handleseentscheidungen, kühle Vinifikation und klare Edelstahl-Ausbauarbeit setzt.

Escapade Vagabondes klingt wie ein Aufbruch, bleibt aber handwerklich diszipliniert: ein Vin de France mit südwestlicher Seele, geprägt von Terroir, Sortenreinheit und jener Lurton-Idee, dass Eleganz aus Bewegung entstehen kann.

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