Von Hövel
An der Saar in Deutschland, in Konz‑Oberemmel, wächst bei Von Hövel ein Riesling, der wie ein klassisches Gedicht gebaut ist. 1803 aus dem Besitz des Klosters St. Maximin hervorgegangen, führt heute Maximilian von Kunow das Gut in siebter Generation – mit dem Selbstverständnis eines Hauses, das Tradition als Präzisionsarbeit versteht.
Zentrum ist die Monopollage Oberemmeler Hütte, vom VDP als Große Lage geführt; dazu kommen Parzellen im berühmten Scharzhofberger. Schiefer- und Verwitterungsböden, steile Expositionen und der kühle Saarfluss formen Spannung. Im Keller treffen moderne Klarheit und historischer Gewölbekeller aufeinander: spontane Vergärung nach Jahr, Ausbau oft in Fuderfässern, lange Reife, damit sich Herkunft statt Technik durchsetzt.
Der Schluck wirkt wie ein feiner Schnitt durch die Landschaft: drahtig, transparent, mit salziger Länge. Von Hövel zeigt, wie groß Saar-Riesling sein kann, wenn Handwerk, Geduld und Lage im selben Takt arbeiten.Von Hövel
An der Saar in Deutschland, in Konz‑Oberemmel, wächst bei Von Hövel ein Riesling, der wie ein klassisches Gedicht gebaut ist. 1803 aus dem Besitz des Klosters St. Maximin hervorgegangen, führt heute Maximilian von Kunow das Gut in siebter Generation – mit dem Selbstverständnis eines Hauses, das Tradition als Präzisionsarbeit versteht.
Zentrum ist die Monopollage Oberemmeler Hütte, vom VDP als Große Lage geführt; dazu kommen Parzellen im berühmten Scharzhofberger. Schiefer- und Verwitterungsböden, steile Expositionen und der kühle Saarfluss formen Spannung. Im Keller treffen moderne Klarheit und historischer Gewölbekeller aufeinander: spontane Vergärung nach Jahr, Ausbau oft in Fuderfässern, lange Reife, damit sich Herkunft statt Technik durchsetzt.
Der Schluck wirkt wie ein feiner Schnitt durch die Landschaft: drahtig, transparent, mit salziger Länge. Von Hövel zeigt, wie groß Saar-Riesling sein kann, wenn Handwerk, Geduld und Lage im selben Takt arbeiten.