Château Haut Batailley
Wer Pauillac wirklich verstehen will, stößt unweigerlich auf Château Haut‑Batailley in Pauillac – ein Cinquième Grand Cru Classé von 1855, dessen Silhouette von der Tour l’Aspic (1875) bewacht wird. Der Name erinnert an ein Gefecht des Hundertjährigen Krieges. Der heutige Zuschnitt entstand 1942 durch die Teilung von Batailley; seit 2017 prägt die Familie Cazes das nächste Kapitel.
Kiesige Günz‑Terrassen und tiefe Graves speichern Wärme und geben zugleich jene kühle Präzision, die Pauillac so berühmt macht. Handlese, strenge Parzellenauswahl und temperaturkontrollierte Gärung zielen auf Spannung statt Schwere.
Im Ausbau dominiert die Geduld: Barrique und anschließende Flaschenreife formen feinkörniges Tannin, klare Konturen und eine aristokratische Linie, die eher über Textur und Länge spricht als über Lautstärke.Château Haut Batailley
Wer Pauillac wirklich verstehen will, stößt unweigerlich auf Château Haut‑Batailley in Pauillac – ein Cinquième Grand Cru Classé von 1855, dessen Silhouette von der Tour l’Aspic (1875) bewacht wird. Der Name erinnert an ein Gefecht des Hundertjährigen Krieges. Der heutige Zuschnitt entstand 1942 durch die Teilung von Batailley; seit 2017 prägt die Familie Cazes das nächste Kapitel.
Kiesige Günz‑Terrassen und tiefe Graves speichern Wärme und geben zugleich jene kühle Präzision, die Pauillac so berühmt macht. Handlese, strenge Parzellenauswahl und temperaturkontrollierte Gärung zielen auf Spannung statt Schwere.
Im Ausbau dominiert die Geduld: Barrique und anschließende Flaschenreife formen feinkörniges Tannin, klare Konturen und eine aristokratische Linie, die eher über Textur und Länge spricht als über Lautstärke.