Château La Croix du Casse

Am südlichen Ausläufer des Pomerol‑Plateaus zeigt Château La Croix du Casse, wie viel Historie in einem stillen Winkel stecken kann. Die Gegend ist seit gallo‑römischer Zeit mit Weinbau verbunden; im 12. Jahrhundert prägten die Johanniter die Wiederbepflanzung. Einen markanten Neubeginn setzte 1956 Georges Audy, der nach dem Frost große Flächen erneuerte; seit 2005 investiert die Familie Castéja (Borie‑Manoux) in Struktur und Präzision.

Das Terroir verbindet Sand und alte Kiese mit eisenhaltiger „crasse de fer“ – ein Bodenbild, das Merlot saftig, aber straff wirken lässt. Cabernet Franc ergänzt Kontur. Handlese, selektive Parzellenarbeit und temperaturgeführte Gärung halten die Stilistik klar.

Der Ausbau im Barrique gibt Halt, ohne den Herkunftston zu überdecken. So steht dieser Pomerol für geradliniges Handwerk: zugänglich in der Textur, doch mit innerer Spannung und einer langen, mineralisch geprägten Spur.

Château La Croix du Casse

Am südlichen Ausläufer des Pomerol‑Plateaus zeigt Château La Croix du Casse, wie viel Historie in einem stillen Winkel stecken kann. Die Gegend ist seit gallo‑römischer Zeit mit Weinbau verbunden; im 12. Jahrhundert prägten die Johanniter die Wiederbepflanzung. Einen markanten Neubeginn setzte 1956 Georges Audy, der nach dem Frost große Flächen erneuerte; seit 2005 investiert die Familie Castéja (Borie‑Manoux) in Struktur und Präzision.

Das Terroir verbindet Sand und alte Kiese mit eisenhaltiger „crasse de fer“ – ein Bodenbild, das Merlot saftig, aber straff wirken lässt. Cabernet Franc ergänzt Kontur. Handlese, selektive Parzellenarbeit und temperaturgeführte Gärung halten die Stilistik klar.

Der Ausbau im Barrique gibt Halt, ohne den Herkunftston zu überdecken. So steht dieser Pomerol für geradliniges Handwerk: zugänglich in der Textur, doch mit innerer Spannung und einer langen, mineralisch geprägten Spur.