Château Mauvesin Barton
Zwischen den kiesigen Rücken von Moulis-en-Médoc im Médoc steht Château Mauvesin Barton wie ein stilles Schlosskapitel, dessen Wurzeln bis 1457 reichen. Der heutige Bau im Neo-Louis‑XIII-Stil wurde 1853 errichtet – ein Zeichen jener Epoche, in der Bordeaux seine großen Gesten fand.
Auf den Böden aus Graves, Lehm und Kalk formt ein klassischer Rebsortenspiegel die Handschrift: Cabernet Sauvignon für Struktur, Merlot für Fülle, ergänzt von feinen Anteilen. Im Keller wird parzellenweise gedacht, die Extraktion bleibt kontrolliert, der Ausbau in französischer Eiche zielt auf Balance statt Lautstärke.
Seit dem Erwerb durch die Familie Barton‑Sartorius 2011 wurde das Gut behutsam erneuert: Weinberge, Keller und Präzision im Detail – damit das historische Anwesen nicht museal wirkt, sondern zeitgemäß erzählt, was Moulis in warmen Jahren und kühlen Nächten in Trauben schreibt.Château Mauvesin Barton
Zwischen den kiesigen Rücken von Moulis-en-Médoc im Médoc steht Château Mauvesin Barton wie ein stilles Schlosskapitel, dessen Wurzeln bis 1457 reichen. Der heutige Bau im Neo-Louis‑XIII-Stil wurde 1853 errichtet – ein Zeichen jener Epoche, in der Bordeaux seine großen Gesten fand.
Auf den Böden aus Graves, Lehm und Kalk formt ein klassischer Rebsortenspiegel die Handschrift: Cabernet Sauvignon für Struktur, Merlot für Fülle, ergänzt von feinen Anteilen. Im Keller wird parzellenweise gedacht, die Extraktion bleibt kontrolliert, der Ausbau in französischer Eiche zielt auf Balance statt Lautstärke.
Seit dem Erwerb durch die Familie Barton‑Sartorius 2011 wurde das Gut behutsam erneuert: Weinberge, Keller und Präzision im Detail – damit das historische Anwesen nicht museal wirkt, sondern zeitgemäß erzählt, was Moulis in warmen Jahren und kühlen Nächten in Trauben schreibt.