Château Pavie

Am warmen Südhang von Saint‑Émilion erhebt sich Château Pavie, dessen Kalkstein‑Asteries und Ton‑Kalk‑Böden seit dem 19. Jahrhundert als Referenz gelten. Im Klassifikationsjahr 1955 stieg das Gut zum Premier Grand Cru Classé auf; 2012 folgte die Beförderung in die Spitze als „A“.

Mit dem Erwerb durch Gérard Perse ab 1998 begann eine Phase kompromissloser Investitionen: Ertragsreduktion, parzellenweise Lese und ein Stil, der Dichte aus Reife, nicht aus Kraftakten gewinnt. Merlot dominiert, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon schärfen die Konturen.

Im Keller werden Lots getrennt vergoren, Extraktionen genau gesteuert, der Ausbau in neuen und gebrauchten Barriques auf Struktur ausgerichtet. Pavie steht damit für Saint‑Émilion als Amphitheater aus Stein, Sonne und Handwerk – historisch verankert, modern interpretiert.

Château Pavie

Am warmen Südhang von Saint‑Émilion erhebt sich Château Pavie, dessen Kalkstein‑Asteries und Ton‑Kalk‑Böden seit dem 19. Jahrhundert als Referenz gelten. Im Klassifikationsjahr 1955 stieg das Gut zum Premier Grand Cru Classé auf; 2012 folgte die Beförderung in die Spitze als „A“.

Mit dem Erwerb durch Gérard Perse ab 1998 begann eine Phase kompromissloser Investitionen: Ertragsreduktion, parzellenweise Lese und ein Stil, der Dichte aus Reife, nicht aus Kraftakten gewinnt. Merlot dominiert, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon schärfen die Konturen.

Im Keller werden Lots getrennt vergoren, Extraktionen genau gesteuert, der Ausbau in neuen und gebrauchten Barriques auf Struktur ausgerichtet. Pavie steht damit für Saint‑Émilion als Amphitheater aus Stein, Sonne und Handwerk – historisch verankert, modern interpretiert.