Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande
Zwischen Gironde-Ufer und Kiesrücken von Pauillac steht Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande seit dem 17. Jahrhundert für die seltene Liaison aus Kraft und Noblesse; die Klassifikation von 1855 fixierte diesen Rang als Deuxième Grand Cru Classé.
Als das historische Gut 1850 geteilt wurde, erhielt die „Comtesse“ ihr eigenes Kapitel – später prägten die Brüder Miailhe ab 1925 die Moderne. Unter May‑Éliane de Lencquesaing (ab 1978) wurden Parzellen, Keller und Anspruch geschärft, bis 2007 die Familie Rouzaud (Louis Roederer) ein neues, präzises Zeitalter eröffnete.
Das Mosaik aus tiefen Graves, Lehmanteilen und der kühlenden Nähe des Ästuars lenkt Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc zu straffer Balance. Handlese, penible Parzellenarbeit und ein Ausbau, der Struktur formt statt zu verkleiden, machen das Gut zum leisen Maßstab des südlichen Pauillac.Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande
Zwischen Gironde-Ufer und Kiesrücken von Pauillac steht Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande seit dem 17. Jahrhundert für die seltene Liaison aus Kraft und Noblesse; die Klassifikation von 1855 fixierte diesen Rang als Deuxième Grand Cru Classé.
Als das historische Gut 1850 geteilt wurde, erhielt die „Comtesse“ ihr eigenes Kapitel – später prägten die Brüder Miailhe ab 1925 die Moderne. Unter May‑Éliane de Lencquesaing (ab 1978) wurden Parzellen, Keller und Anspruch geschärft, bis 2007 die Familie Rouzaud (Louis Roederer) ein neues, präzises Zeitalter eröffnete.
Das Mosaik aus tiefen Graves, Lehmanteilen und der kühlenden Nähe des Ästuars lenkt Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc zu straffer Balance. Handlese, penible Parzellenarbeit und ein Ausbau, der Struktur formt statt zu verkleiden, machen das Gut zum leisen Maßstab des südlichen Pauillac.