Château Trottevieille

Ein Pergamentvertrag in gaskognischer Sprache nennt Château TrotteVieille schon im 15. Jahrhundert – in Saint‑Émilion wirkt dieses Premier Grand Cru Classé wie ein lebendes Archiv.

Nach wechselnden Besitzern wurde das Gut 1947 von Marcel Borie erworben; seit 1955 trägt es ununterbrochen den Rang Premier Grand Cru. Der Weinberg (12 Hektar) liegt am südwestlich ausgerichteten Hang nahe Troplong‑Mondot: 30–40 cm Ton über Kalkstein, dazu ein bemerkenswertes Cabernet‑Franc‑Stück von 1868 – gepflanzt noch vor der Reblaus. Im Sinne einer nachhaltigen „agriculture raisonnée“ ist das Château seit 1. April 2021 HVE‑zertifiziert; geschnitten wird nach Poussard, gelesen in kleinen Kisten von Hand.

Jede Parzelle gärt separat, oft nach kurzer Kaltmazeration; auch der Ausbau ist kompromisslos: 18 bis 24 Monate in neuen französischen Barriques für den Grand Vin. So verbindet TrotteVieille historische Tiefe mit präziser Kellerarbeit – und lässt das Terroir den Ton angeben.

Château Trottevieille

Ein Pergamentvertrag in gaskognischer Sprache nennt Château TrotteVieille schon im 15. Jahrhundert – in Saint‑Émilion wirkt dieses Premier Grand Cru Classé wie ein lebendes Archiv.

Nach wechselnden Besitzern wurde das Gut 1947 von Marcel Borie erworben; seit 1955 trägt es ununterbrochen den Rang Premier Grand Cru. Der Weinberg (12 Hektar) liegt am südwestlich ausgerichteten Hang nahe Troplong‑Mondot: 30–40 cm Ton über Kalkstein, dazu ein bemerkenswertes Cabernet‑Franc‑Stück von 1868 – gepflanzt noch vor der Reblaus. Im Sinne einer nachhaltigen „agriculture raisonnée“ ist das Château seit 1. April 2021 HVE‑zertifiziert; geschnitten wird nach Poussard, gelesen in kleinen Kisten von Hand.

Jede Parzelle gärt separat, oft nach kurzer Kaltmazeration; auch der Ausbau ist kompromisslos: 18 bis 24 Monate in neuen französischen Barriques für den Grand Vin. So verbindet TrotteVieille historische Tiefe mit präziser Kellerarbeit – und lässt das Terroir den Ton angeben.