Telmo Rodriguez

In der Rioja, genauer in Rioja Alavesa, sucht Telmo Rodriguez nach dem alten Kern der Appellation: Dorf, Parzelle, Rebstock. Seit der Gründung seiner Compañía de Vinos 1994 und mit dem Projekt Bodega Lanzaga (ab 1998) setzt er auf eine „human scale“-Idee, die die großen Riojas des 18. Jahrhunderts als Maßstab nimmt.

Statt Rezepturen zählen Buschreben, Feldmischsätze und organische Bewirtschaftung, oft aus kleinteiligen Lagen rund um Lanciego. Vergoren wird teils in Beton, ausgebaut in Foudres und Fässern unterschiedlicher Größe – Holz als Werkzeug, nicht als Signatur. Auch jenseits des Kellers bleibt der Anspruch klar: Terroir ernst nehmen, Herkunft differenzieren, Klassifikation denken. So entsteht Rioja ohne Maskerade – präzise, historisch verankert und zugleich überraschend modern.

Telmo Rodriguez

In der Rioja, genauer in Rioja Alavesa, sucht Telmo Rodriguez nach dem alten Kern der Appellation: Dorf, Parzelle, Rebstock. Seit der Gründung seiner Compañía de Vinos 1994 und mit dem Projekt Bodega Lanzaga (ab 1998) setzt er auf eine „human scale“-Idee, die die großen Riojas des 18. Jahrhunderts als Maßstab nimmt.

Statt Rezepturen zählen Buschreben, Feldmischsätze und organische Bewirtschaftung, oft aus kleinteiligen Lagen rund um Lanciego. Vergoren wird teils in Beton, ausgebaut in Foudres und Fässern unterschiedlicher Größe – Holz als Werkzeug, nicht als Signatur. Auch jenseits des Kellers bleibt der Anspruch klar: Terroir ernst nehmen, Herkunft differenzieren, Klassifikation denken. So entsteht Rioja ohne Maskerade – präzise, historisch verankert und zugleich überraschend modern.