Château Latour

Zwischen Gironde und den tiefen Kiesbänken von Pauillac steht ein Name wie ein Bollwerk: Château Latour, seit 1855 Premier Grand Cru Classé. Schon 1331 bewachte eine befestigte Tour den Strom; aus dieser Wachsamkeit wuchs ein Gut, das Präzision zur Tradition machte.

Im ummauerten „Enclos“ liefern alte Cabernet‑Sauvignon‑Stöcke auf kargem Kies und tonigem Untergrund kleinbeerige Trauben. Parzellen werden separat gelesen, streng selektioniert, häufig spontan vergoren und mit kontrollierter Mazeration auf Struktur gebaut.

Im Keller regieren Temperaturführung, ruhige Extraktion und eine Assemblage, die jedes Plot‑Profil respektiert. Der Ausbau im Barrique folgt nicht Mode, sondern Maß: Geduld, Dichte, kühler Atem der Flussmündung. So entsteht ein Stil, der weniger laut als dauerhaft ist – ein Pauillac, der seine Geschichte in Schichten erzählt.

Château Latour

Zwischen Gironde und den tiefen Kiesbänken von Pauillac steht ein Name wie ein Bollwerk: Château Latour, seit 1855 Premier Grand Cru Classé. Schon 1331 bewachte eine befestigte Tour den Strom; aus dieser Wachsamkeit wuchs ein Gut, das Präzision zur Tradition machte.

Im ummauerten „Enclos“ liefern alte Cabernet‑Sauvignon‑Stöcke auf kargem Kies und tonigem Untergrund kleinbeerige Trauben. Parzellen werden separat gelesen, streng selektioniert, häufig spontan vergoren und mit kontrollierter Mazeration auf Struktur gebaut.

Im Keller regieren Temperaturführung, ruhige Extraktion und eine Assemblage, die jedes Plot‑Profil respektiert. Der Ausbau im Barrique folgt nicht Mode, sondern Maß: Geduld, Dichte, kühler Atem der Flussmündung. So entsteht ein Stil, der weniger laut als dauerhaft ist – ein Pauillac, der seine Geschichte in Schichten erzählt.