Château Le Gay

Auf dem Pomerol‑Plateau, wo Kies und Ton wie ein Mosaik ineinandergreifen, liegt Château Le Gay – lange geprägt von den Robin‑Schwestern, seit 2002 Teil der Vignobles Parent. Der Kauf durch Catherine Péré‑Vergé und die spätere Übernahme der Leitung durch Henri Parent gaben dem Gut einen klaren, ambitionierten Kurs.

Die rund zwölf Hektar werden parzellenweise gelesen; Merlot dominiert, Cabernet Franc setzt Spannung. Hohe Pflanzdichten, strenges Ausdünnen und präzise Handlese führen zu konzentrierten, aber fein gezeichneten Grundstrukturen, die typisch für Pomerol sind.

Im Keller steht Detailarbeit im Mittelpunkt – bis hin zur vinification intégrale, bei der in Barriques vergoren und die Temperatur minutiös geführt wird. Der Ausbau in neuen Fässern formt Tiefe und Länge, ohne den Terroir‑Kern zu überdecken: ein Le Gay, der Modernität als Werkzeug nutzt, nicht als Stil.

Château Le Gay

Auf dem Pomerol‑Plateau, wo Kies und Ton wie ein Mosaik ineinandergreifen, liegt Château Le Gay – lange geprägt von den Robin‑Schwestern, seit 2002 Teil der Vignobles Parent. Der Kauf durch Catherine Péré‑Vergé und die spätere Übernahme der Leitung durch Henri Parent gaben dem Gut einen klaren, ambitionierten Kurs.

Die rund zwölf Hektar werden parzellenweise gelesen; Merlot dominiert, Cabernet Franc setzt Spannung. Hohe Pflanzdichten, strenges Ausdünnen und präzise Handlese führen zu konzentrierten, aber fein gezeichneten Grundstrukturen, die typisch für Pomerol sind.

Im Keller steht Detailarbeit im Mittelpunkt – bis hin zur vinification intégrale, bei der in Barriques vergoren und die Temperatur minutiös geführt wird. Der Ausbau in neuen Fässern formt Tiefe und Länge, ohne den Terroir‑Kern zu überdecken: ein Le Gay, der Modernität als Werkzeug nutzt, nicht als Stil.