Domaine Guiberteau

Südlich von Saumur an der Loire bewirtschaftet Domaine Guiberteau Parzellen in Brézé, Chacé, Bizay und Montreuil-Bellay. Die Familiengeschichte reicht an den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück; 1954 erwarb Robert Guiberteau Flächen am Hügel von Brézé, darunter Clos des Carmes. 1996 übernahm Romain Guiberteau die Weinberge, 1997 folgte mit Unterstützung von Nady Foucault die erste eigene Abfüllung.

Heute zählt das Gut rund 19 Hektar, davon mehr als zehn in Brézé. Chenin Blanc stellt über die Hälfte der Rebfläche, Cabernet Franc den übrigen Anteil; die Reben sind teils bis zu 80 Jahre alt. Seit 2007 ist der Betrieb biologisch zertifiziert. Begrünung, Bodenarbeit und der Verzicht auf synthetische Mittel stärken die kalk- und tuffeaugeprägten Terroirs. Im Keller vergären die Moste mit natürlichen Hefen; je nach Parzelle erfolgt der Ausbau in Edelstahl, Beton, Fudern oder Fässern. Diese differenzierte, zurückhaltende Arbeitsweise stellt Lage und Rebsorte konsequent vor Technik.

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