J. de Telmont
In Damery in der Champagne, nur einen Atemzug von Épernay entfernt, verfolgt J. de Telmont seit 1912 eine stille Radikalität: Terroir nicht besitzen, sondern bewahren. Nach den Unruhen von 1911 gegründet, hat das Haus seine Zukunftsformel heute klar ausgesprochen – organisch bis in die letzten Parzellen, mit dem Ziel, auch die Partner bis 2031 vollständig auf Bio zu bringen.
Technisch ist das kein Manifest, sondern Arbeit: rund 20 Hektar eigene Reben über mehrere Crus, dazu Trauben aus einem breiten Mosaik der Appellation. Für die Réserve‑Cuvées trifft Chardonnay auf Meunier und Pinot Noir (z.B. 43/37/20), klassisch in cuves inox vergoren, mit Malolaktik als bewusstem Werkzeug. Der Blend greift auf mehrere Jahre zurück, Tirage und dreijährige Reifezeit sur lattes geben dem Wein seinen ruhigen Puls. Hier ist Nachhaltigkeit nicht Dekor – sie ist die Disziplin hinter der Perlage.J. de Telmont
In Damery in der Champagne, nur einen Atemzug von Épernay entfernt, verfolgt J. de Telmont seit 1912 eine stille Radikalität: Terroir nicht besitzen, sondern bewahren. Nach den Unruhen von 1911 gegründet, hat das Haus seine Zukunftsformel heute klar ausgesprochen – organisch bis in die letzten Parzellen, mit dem Ziel, auch die Partner bis 2031 vollständig auf Bio zu bringen.
Technisch ist das kein Manifest, sondern Arbeit: rund 20 Hektar eigene Reben über mehrere Crus, dazu Trauben aus einem breiten Mosaik der Appellation. Für die Réserve‑Cuvées trifft Chardonnay auf Meunier und Pinot Noir (z.B. 43/37/20), klassisch in cuves inox vergoren, mit Malolaktik als bewusstem Werkzeug. Der Blend greift auf mehrere Jahre zurück, Tirage und dreijährige Reifezeit sur lattes geben dem Wein seinen ruhigen Puls. Hier ist Nachhaltigkeit nicht Dekor – sie ist die Disziplin hinter der Perlage.