Louis Roederer
Nicht der Name, sondern der Boden setzt bei Louis Roederer in Reims den Ton: seit 1776 in Familienhand, mit Weinbergen, die wie ein Mosaik aus La Rivière, La Montagne und La Côte gelesen werden.
Früh begann die Maison, Biodynamie als Werkzeug zu verstehen – ab 2000, mit Pferd und Handarbeit, um Biodiversität und lebendige Böden zu bewahren. Chardonnay, Pinot Noir und Meunier werden wie Stimmen geführt, nicht wie Zutaten. In der „Collection“ wirkt eine Réserve Perpétuelle (seit 2012) wie ein Solera-Gedächtnis; dazu kommen Reserveweine im Holz, die Textur geben, ohne die Linie zu übertönen. Malolaktik bleibt nur partiell, Dosage wird präzise geführt – Technik als Dienst an der Spannung.
So entsteht keine Pose, sondern ein strenges, modernes Ritual: Cuvée als Komposition, Tirage als Schwelle, langes Hefelager sur lie als eigentliche Handschrift.Louis Roederer
Nicht der Name, sondern der Boden setzt bei Louis Roederer in Reims den Ton: seit 1776 in Familienhand, mit Weinbergen, die wie ein Mosaik aus La Rivière, La Montagne und La Côte gelesen werden.
Früh begann die Maison, Biodynamie als Werkzeug zu verstehen – ab 2000, mit Pferd und Handarbeit, um Biodiversität und lebendige Böden zu bewahren. Chardonnay, Pinot Noir und Meunier werden wie Stimmen geführt, nicht wie Zutaten. In der „Collection“ wirkt eine Réserve Perpétuelle (seit 2012) wie ein Solera-Gedächtnis; dazu kommen Reserveweine im Holz, die Textur geben, ohne die Linie zu übertönen. Malolaktik bleibt nur partiell, Dosage wird präzise geführt – Technik als Dienst an der Spannung.
So entsteht keine Pose, sondern ein strenges, modernes Ritual: Cuvée als Komposition, Tirage als Schwelle, langes Hefelager sur lie als eigentliche Handschrift.