Roger Manceaux
Nicht am Satzanfang, sondern im Nachhall der Montagne de Reims steht Roger Manceaux in Rilly-la-Montagne: 1947 als kleines Domaine gegründet, 1952 als Récoltant-Manipulant in die eigene Tirage gegangen – heute von der Familie getragen, mit Premier-Cru-Parzellen auf kreidigem Fundament.
Die Philosophie nennt es nüchtern „viticulture raisonnée“ – Biodiversität als tägliche Arbeit, nicht als Etikett. Im Keller zählt das Gleichgewicht von Jahrgang und Reserve: Die Cuvée de Réserve (1er Cru) verbindet 45% Pinot Noir, 30% Chardonnay und 25% Meunier, geführt durch klassische prise de mousse in der Flasche, Remuage und ein Dégorgement, das dem Wein Zeit lässt, sich zu sammeln.
Hier ist Handwerk kein Luxus, sondern Herkunftspflicht: ein Grower-Champagne, der die Kreide nicht erklärt – er arbeitet mit ihr, Flasche für Flasche.Roger Manceaux
Nicht am Satzanfang, sondern im Nachhall der Montagne de Reims steht Roger Manceaux in Rilly-la-Montagne: 1947 als kleines Domaine gegründet, 1952 als Récoltant-Manipulant in die eigene Tirage gegangen – heute von der Familie getragen, mit Premier-Cru-Parzellen auf kreidigem Fundament.
Die Philosophie nennt es nüchtern „viticulture raisonnée“ – Biodiversität als tägliche Arbeit, nicht als Etikett. Im Keller zählt das Gleichgewicht von Jahrgang und Reserve: Die Cuvée de Réserve (1er Cru) verbindet 45% Pinot Noir, 30% Chardonnay und 25% Meunier, geführt durch klassische prise de mousse in der Flasche, Remuage und ein Dégorgement, das dem Wein Zeit lässt, sich zu sammeln.
Hier ist Handwerk kein Luxus, sondern Herkunftspflicht: ein Grower-Champagne, der die Kreide nicht erklärt – er arbeitet mit ihr, Flasche für Flasche.