Prieur

In der Bourgogne Grand Cru steht Prieur für ein seltenes Mosaik: Als Domaine Jacques Prieur in Meursault verwaltet das Haus seit 1868 Parzellen in den großen Appellationen der Côte de Beaune und Côte de Nuits – vom Montrachet bis zu Chambertin und Musigny.

Die Geschichte beginnt mit einer Hochzeit im Februar 1868, aus der das Fundament des heutigen Domaines wuchs. Über Generationen wurde ein Patchwork aus Premiers Crus, Grands Crus und eigenen Clos zusammengetragen; jede Lage wird separat gelesen und ausgebaut, weil in Burgund Millimeter zählen. Seit dem späten 1990er‑Jahren prägt zudem eine konsequent ökologische, teils biodynamische Bewirtschaftung den Blick auf Bodenleben und Rebstock.

Im Keller folgt man der Logik der Parzellen: spontane Gärung, maßvoller Holzeinsatz, lange Reife sur lie für die Weißweine und geduldige Élevage für Pinot Noir. So entsteht kein uniformer Stil, sondern ein Ensemble, das Herkunft und Handwerk zu leiser Grandezza bündelt.

Prieur

In der Bourgogne Grand Cru steht Prieur für ein seltenes Mosaik: Als Domaine Jacques Prieur in Meursault verwaltet das Haus seit 1868 Parzellen in den großen Appellationen der Côte de Beaune und Côte de Nuits – vom Montrachet bis zu Chambertin und Musigny.

Die Geschichte beginnt mit einer Hochzeit im Februar 1868, aus der das Fundament des heutigen Domaines wuchs. Über Generationen wurde ein Patchwork aus Premiers Crus, Grands Crus und eigenen Clos zusammengetragen; jede Lage wird separat gelesen und ausgebaut, weil in Burgund Millimeter zählen. Seit dem späten 1990er‑Jahren prägt zudem eine konsequent ökologische, teils biodynamische Bewirtschaftung den Blick auf Bodenleben und Rebstock.

Im Keller folgt man der Logik der Parzellen: spontane Gärung, maßvoller Holzeinsatz, lange Reife sur lie für die Weißweine und geduldige Élevage für Pinot Noir. So entsteht kein uniformer Stil, sondern ein Ensemble, das Herkunft und Handwerk zu leiser Grandezza bündelt.